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12.01.2008
Zum aktuellen Stand (Januar 2008) in der Diskussion um die Novellierung des Gesetzes über den Beruf der Rettungsassistentin und des Rettungsassistenten (Rettungsassistentengesetz-RettAssG) vom 10. Juli 1989 (BGBl. I S. 1384) ist der Sachstand der, dass sowohl die Inhalte, die Dauer wie auch die Organisation und Durchführung der Rettungsassistentenausbildung völlig offen sind.
Bis dato ist die Frage nicht erschöpfend beantwortet worden, was die Gesellschaft von den Leistungen des Rettungsdienstes und damit von seinen Mitarbeitern erwartet, sowie über welche Kompetenzen diese zu verfügen haben.
In einer solchen Situation ein Finanzierungskonzept für die Ausbildung entwerfen oder gar erstellen zu wollen, ist eine höchst komplexe und gewagte Angelegenheit, der sich die Arbeitsgemeinschaft der Rettungsassistentenschulen Deutschland (AgRD) aber stellen wird.
Positionspapier zur Ausbildungsfinanzierung (PDF)
15.06.2007
Die Mitgliedschulen der AgRD bilden seit Anfang der 1990er Jahre erfolgreich Rettungsassistenten (RettAss) aus. Durch ihre langjährige Arbeit mussten sie die Erfahrung machen, dass die durch das RettAssG von 1989 geregelte Ausbildung zum RettAss dringend einer Revision bedarf. Von daher begrüßt die AgRD ausdrücklich alle Bestrebungen, die dieser Notwendigkeit Rechnung tragen, und möchte durch die Beteiligung an der Novellierungsdebatte mit konstruktiven Argumenten zu einer überlegten und sinnvoll strukturierten Ausbildung beitragen.
In diesem Kontext vertritt die AgRD die Auffassung, dass eine grundsätzliche Klärung der Aufgabenfelder des Rettungsassistenten innerhalb des in der Bundesrepublik Deutschland gewünschten Rettungsdienstes einschließlich der dem Rettungsassistenten zuzuweisenden Kompetenzen erfolgen muss. Die AgRD warnt davor, in einem „Schnellschuss“ eine Novellierung herbeizuführen, die vielleicht unter dem Primat ökonomischer Restriktionen die Diskussion dieser
vernachlässigt.
Die Standortbestimmung der Mitgliedsschulen zur Novellierung stellen wir zum Download als PDF zur Verfügung und hoffen auf eine intensive Diskussion: