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Arbeitsgemeinschaft Rettungsassistentenschulen Deutschland

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  • 6. Juli 2010 – Vorankündigung: Mitgliederversammlung auf der AKUT
  • 12. November 2009 – Mitgliederversammlung hat Geschäftsordnung beschlossen
  • 30. September 2009 - AgRD-Mitgliederversammlung am 10. Oktober
  • 8. Juli 2009 - Expertensitzung im BMG
  • 29. Juni 2009 - Vorankündigung: Treffen im Oktober

Verbandszweck

Die “Arbeitsgemeinschaft der Rettungsassistentenschulen Deutschlands (AgRD)” ist ein Zusammenschluss von Trägern freier Rettungsassistentenschulen und Ausbildern bzw. Lehrern und Ärzten von Rettungsschulen. Ziel ist es, durch eine eigene Argumentation die Arbeitsgrundlage in der Berufsfachschule zu sichern und über die Berufsfachschulausbildung hinaus den Rettungsassistenten (RettAss) eine neue Zukunftsperspektive zu erschließen, unser Votum lautet deshalb eindeutig “Pro Berufsfachschulausbildung für RettAss”. Unserer Meinung nach ist dazu unbedingt erforderlich, dass wir in eine inhaltlich korrekte und von Polemik freie Erörterung der zwingenden Notwendigkeit der Berufsfachschulausbildung für Rettungsassistenten eintreten müssen, um eine erfolgreiche Überzeugungsarbeit für unsere Position zu leisten.

Die konzeptionelle Arbeit unserer Arbeitsgemeinschaft befasst sich mit der Diskussion um die

  • Erweiterung der Berufsfachschul-Ausbildung von zwei auf drei Jahre (Verteilung der Praxis-Theorie-Anteile) zumindest aber einer Umorganisation der Abfolge von Praxis- und Theorieanteilen in der Ausbildung bei Beibehaltung der zweijährigen Ausbildungszeit,
  • den schulischen Zugangsvoraussetzungen von mindestens Realschulabschluss,
  • der Diskussion der Notkompetenz als Regelkompetenz,
  • der personalen und sächlichen Ausstattungsstandards der staatlich anerkannten Rettungsassistentenschulen,
  • der staatlichen Prüfung zum Abschluss der gesamten Ausbildung nach zwei oder drei Jahren und in Anlehnung an andere medizinische Assistenz- und Therapeutenberufe mit der Weiterführung der Ausbildung zum RA durch Bachelor- und Masterstudiengänge (erste Versuche finden in der BRD bereits statt).

Wir vertreten in diesem Zusammenhang die Auffassung, dass dies auf der Basis einer betrieblichen Ausbildung angesichts der Bologna-Vereinbarungen und der berufspädagogischen Erfordernisse ungleich schwerer werden wird.

Ein weiteres noch zu lösendes Problem sehen wir in der Qualitätssicherung der Ausbildung zum Rettungsassistenten.
In diesem Zusammenhang sehen wir das Problem für den schulischen Teil der Ausbildung durch die staatlichen Zuständigkeiten (das Gesundheitsministerium des jeweiligen Bundeslandes für das Prüfungswesen und das Kultusministerium für die Schulaufsicht) in einer adäquaten Weise gelöst. Dies würden wir uns auch für die berufspraktische Ausbildung in den Betrieben wünschen.

Stichworte: Allgemein

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